TB044: Der stinkende Fernseher

Mit dabei:

Nach einer Woche Pause gibt es einiges aufzuholen. Zunächst sprechen wir über eine Sprachsynthese der besonderen Art: Lyrebird.ai verspricht, aus einer einminütigen Sprachaufnahme einer beliebigen Person die Stimme synthetisieren zu können. Dadurch kann ein Computer mit der Stimme des Betreffenden dann jeden beliebigen Text sprechen. Ein paar Beispiele gibt’s auch gleich.

Weiter geht’s mit einem Amazon.de-Block. Zunächst eine Nachricht in eigener Sache: Sowohl für all-in.de, als auch für die Technikblase gibt’s inzwischen Amazon Alexa Skills in der Beta. Whuuuhuuu!

Dann begeistert (hust,hust) Amazon mit dem Echo Look. Einem persönlichen Fashion-Assistenten. Ja wer will denn keine Kamera und ein Mikrofon im Schlafzimmer? Gerne hätten wir allerdings den “Echo Knight” mal ausprobiert. Ein Alexa Gerät mit Display.

Ein neues Display hat auch Stephan. Sein Schnäppchen ist allerdings ein rechter Stinker und trübt dadurch etwas den Sehgenuss…

Einige Geräte sehen nicht, sondern hören. Und zwar auf Ultraschalltöne, die sie prompt für die Nachverfolgung von Nutzern im “richtigen Leben” ausnutzen.

Michael hat Probleme beim Buchen des Telekom StartTV Angebots. Der rosa Riese will ihm nämlich seine 50Mbit/s Hybrid-Verbindung wegnehmen, wenn er StartTV buchen will.

Windows 10s ist als abgespeckte Variante von Windows 10 angekündigt und verursacht mehr Kopfzerbrechen als Jubelrufe. Edge und Marketplace-Zwang finden wir nicht so toll.

Ebenso nervig ist die Preisstufen-Anpassung in Apples App Store. In Europa ist jetzt nämlich 1,09€ statt 99ct der niedrigste Preis. Dafür scheint sich eine Einigung zwischen Apple und Amazon was die Prime Video App für den Apple TV 4 betrifft abzuzeichnen. Jeff Bezos und Tim Cook haben sich – so wird gerüchtet – getroffen und mal Tacheles geredet.

TB043: Der kleine Drache schieß-mich-tot

Mit dabei:

Im Podcast erst nur vermutet, hier schon bestätigt: User, die urheberrechtlich geschützte Inhalte aus zweifelhaften Quellen (also: kinox.to z.B.) streamen, können nach einem neuen EuGH-Urteil abgemahnt werden. Und das kann teuer werden: Zwischen 150 Euro (Golem.de) und 600 Euro (techbook.de) pro Abmahnung schätzen Experten. Obwohl Michael und Stephan ihr Geld mit Inhalten im Netz verdienen, sind sie zwiegespalten.

Erkläre den Begriff Botnetz ohne Fachbegriffe zu verwenden! Geht nicht? Das übernimmt jetzt die Seite Sideways Dictionary für dich. Mit herrlichen Analogien. Was ist ein Botnetz? Das hier zum Beispiel:

It’s like a zombie army,
full of dead-eyed, half-crazed people obeying the instructions of a remote and unseen master, without realizing they are part of a destructive tribe.
Splitter: Mit dem iPhone-Mr. Spock-Griff kannst Du Dein Apple-Phone abstürzen lassen, die Deutsche Bahn will ihr Rechenzentrum auslagern, und der Spiele-Distributor Gog.com ist einfach cool.

TB042: Vier Tonnen Quatsch!

Mit dabei:


Aus der Reihe “Dinge, die die Welt nicht braucht”: Der 400$ Juicero soll in bester Nespresso-Manier mit vier Tonnen Druck Öko-Saft aus eigens hergestellten Safttüten pressen. Das Problem: Die Tüten können auch einfach aufgeschnitten bzw. von Hand ausgepresst werden. Wer einen echten Non-Hipster-dafür-feinen-Smoothie will, schaut ans Ende dieses Textes.

Günstiger und vermutlich sinnvoller: Michael hat sich einen Sodastream gekauft, da es diesen jetzt mit Glasflasche statt den alten ranzigen Plastik-Flaschen gibt.

Stephan und Michael philosophieren in diesem Aufwasch über die Nöte des stationären Handels und driften etwas in die Homöopathie-Diskussion ab.

Michael hat noch einen Nachtrag zu StreamOn und bleibt bei seiner “Auf keinen Fall machen”-Aussage.

Stephan streamt dafür jetzt mit seinem brandneuen und wieselflinken neuen Amazon Fire TV Stick II.

Neues gibt’s auch zum Thema Störerhaftung. Die Große Koalition will hier nochmal Hand anlegen und diese weitgehend abschaffen, aber zu welchem Preis?

Frisch von der Facebook-Konferenz F8: Das soziale Netzwerk will Posts irgendwann einzig mit der Kraft eurer Gedanken absetzen lassen.

Abschließend gibt’s noch eine Anleitung, euren Reisepass mit der Kraft eines Induktionskochfelds zu entbiometrisieren.

Stephans Smoothie (ein haushaltsüblicher Mixer vorausgesetzt)
250 g gefrorene Wald-/Erdbeeren
2 Bananen
1 Joghurt
ca. 200 ml Milch
1 Limette – Abrieb der Schale und Saft
1 TL Ingwer
2 TL Zucker (oder Süßstoff)
lecker!

TB041: Sag zum Abschied leise “Muh”…

Mit dabei:


Wir singen den Abgesang. Zunächst auf das schlimmste, was Microsoft in diesem Jahrtausend zusammengebastelt hat. Windows Vista verschwindet jetzt, mit der Einstellung des Supports, endgültig von der Bildfläche. Gott. Sei. Dank! 

Außerdem sind unter iOS 11 32-Bit-Apps nicht mehr lauffähig. Höchste Zeit also um nach Alternativen zu suchen. Solch eine hätten wir auch gerne für das aktuelle iTunes. Was für ein grausames Programm. Außerdem sprechen wir über Höflichkeit im Digitalzeitalter. Nein, wir wischen uns nicht durch fremde Fotoalben. Nein, wir gucken nicht auf Passwörter…

Splitter: Zu wissenschaftlichen und schulischen Zwecken darf in Portugal der Kopierschutz umgangen werden, der Dienst StreamOn der Telekom verstößt gegen die Netzneutralität und das “Internet der Dinge” ist noch immer bullshit. Auch bei Vibratoren.

 

TB040: Die Streamingblase

Mit dabei:


Telekom-Kunden, die Netflix nutzen, jubeln! User, die sich mit Netzpolitik auseinandersetzen sind skeptisch. ‘Ausgesuchte’ Streamingdienste sollen bei T-Online-Mobil-Verträgen nicht mehr das Datenvolumen belasten. Ausgesucht heißt in dem Fall natürlich zahlungswillig. Am 19. April soll “Stream On” bei der Telekom in Deutschland live geschaltet werden – wir kommentieren.

Mit Start TV will die Telekom einen linearen TV-Stream anbieten.  Und das für zieeeeemlich günstige 2 Euro im Monat. Wer sich also die Kabelgebühr sparen will, oder bei mehreren Glotzen in der Bude keine Kabel verlegen will, kann zuschlagen. Allerdings muss man sich offenbar einen neuen Media-Receiver anschaffen… Warum geht das nicht gleich mit einem Fire TV, liebe Telekom?!

Alte(r). MACH! EIN! BACKUP! Wir erklären, wie man auch mit einfachen Mitteln seine wichtigsten Daten sichern kann, welche Grundsätze bei Datenbackups gelten sollten und geben Tipps, wie das Thema Backup (fast) komplett automatisiert werden kann. Für Windows ist Genie Timeline zum Beispiel eine gute Alternative. Ansonsten gibt’s eine Komplettlösung von crashplan.com. Oder das famose Arq, das ein verschlüsseltes Backup zu einem Clouddienst eurer Wahl ermöglicht. Außerdem machen wir vor dem unvermeidlichen Apple-Block (neue iMacs?!) einen Abstecher in unsere Foto-Routine im Urlaub.